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Willkommen auf meiner Webseite, mit der ich das wichtigste vermitteln will, das der Laufsport zu bieten hat – aus meiner ganz persönlichen Sicht, abseits von Zeiten und Platzierungen.

Wenn ich vor meiner ‘Hall of Fame’, meiner Medaillensammlung, stehe, weiß ich, dass hinter jedem Lauf eine Geschichte steht. Etwas, was mich mit diesem Rennen verbindet. Und genau um das geht es, nicht um eine weitere Laufbeschreibung in den Weiten des Netzes.

Ein emotionsgeladener Rückblick auf herrliche, abenteuerliche und bedeutungsvolle Erlebnisse eines späten Läuferlebens. Ich beschränke mich dabei auf alles, was zumindest über die 42,198 km geht 🙂

Bitte habt Geduld – es wird eine Zeit brauchen, bis alle Inhalte gefüllt sind 😉

Wie alles begann

2003 – ein Jahr nach meinem schweren Unfall in Tansania (der Gipfel des Kilimandjaro bleibt trotzdem ein unvergessliches Erlebnis) steht als Basis für ein geführtes Aufbautraining ein Leistungstest an. Oje, auf einem Laufband – das erste Mal in meinem Leben. Der Puls schießt in die Höhe, der Arzt bricht ab – die Daten sind so schlecht, dass mir Gehen mit Pulsuhr verordnet wurde. In einer kleinen Stadt wie Klagenfurt waren so ziemlich alle Punkte problemlos innerhalb einer vertretbaren Zeit erreichbar.

Mein(e) ‘personal Coach’ Antonia legt mir das Gehen mit Stöcken nahe und führt mich perfekt in die Handhabung ein (anders als die gewohnten Wanderstöcke im Gebirge). Plötzlich war ich also ein Walker 😉 .

Bis zum Frühjahr 2004. Sigi, ein lieber Freund, war leidenschaftlicher Freizeitläufer und hat im Mai Geburtstag. In meiner Lieblingstageszeitung wurde die dritte Austragung des ‘Kärnten läuft’ – Halbmarathons beworben. Also, naheliegend, schenken wir ihm die Teilnahme (mit einem Paar Laufsocken) zum Geburtstag.

An einem sonnigen Tag im Mai sitzen wir in einem Gastgarten am Alten Platz und diskutieren die Herausforderungen eines Halbmarathons. ‘Den gehe ich ja in 3 Stunden!’ – ‘Haha’ Ein Wort gab das andere, ich musste mich auch für den HM im August anmelden, für das nächste Wochenende wurde ein  Testlauf/marsch vereinbart.

Am nächsten Sonntag, Treffpunkt Lendhafen – vor uns die 21 km lange Genusslaufstrecke rund um Klagenfurt, immer entlang von Wasserwegen (Lendkanal, Sattnitz, Glan). Ich mit Stecken, Sigi in Laufschuhen, begleitet von unseren Freundinnen. Nach kurzer Zeit übergebe ich die Stöcke meiner besseren Hälfte (mir ging das Klacken auf die Nerven, die Dämpfungsstöpsel habe ich zu Hause vergessen) und versuche es mit Laufschritten (die ersten bewussten seit meiner Bundesheerzeit.

Ich laufe die gesamte Strecke – wir waren fast drei Stunden unterwegs.

Das war’s mit meiner Nicht-Läuferzeit und Stecken-Geherei 🙂 – Besorgen meiner ersten Laufausrüstung, Festlegen eines ‘Trainingsplans’ (jeden Sonntag ein Lauf, immer ein bisschen weiter und schneller), natürlich auch paar Läufchen dazwischen.

Eine Freundin lief den Halbmarathon ein Jahr vorher in knapp unter 2:20 – daher mein Ziel 2:15 (ich kann ja nicht schlechter sein 😉 ).

Es wurde (bei meinem einzigen Rennen in der AK M45) 2:11 – Stolz, Freude, um mich war es geschehen 🙂 🙂 .

Im Jahr 2005 weitere Halbmarathons, inzwischen richtige Trainingspläne, bei Kärnten Läuft erstmals unter 2 Stunden – aber zwei Knochenmark-Ödeme in diesem Jahr 🙁 .

2006: einziges Ziel: Verletzungsfrei – ist mir gelungen 🙂

2007: erster Marathon in Wien 🙂 🙂

 

 

 

Über mich

Ich laufe – gerne und eher weit. Und erst seit meinem 49. Lebensjahr. Vorher lachte ich die Läufer in ihren ‘Strumpfhosen’ aus und war der Meinung ‘jeder Sport ist möglich, aber sicher nicht laufen!’.

Woher der Sinneswandel? Es hat von der ersten Stunde an Spaß gemacht 🙂 , die Läufercommunity ist ein lässiger Haufen (speziell die Trailrunner), man kann wunderbar entspannen, es spielt sich alles in der Natur ab, die ganze Welt lässt sich erlaufen, …

Auch vor meiner Läuferkarriere war ich, ohne es bewusst wahrzunehmen, dem Ausdauersport zugetan. Lange Wanderungen und Bergtouren waren nie eine unüberwindliche Herausforderung. Ziele waren dabei unter anderem der Kilimandscharo, der Ararat, die Kora um den heiligen Berg Kailash in Tibet und unzählige Hochgebirgs-Touren in den Alpen.

Ein kleines, aber nicht unwesentliches Detail stammt aus meiner Bundesheerzeit. Lange Märsche waren eher entspannend, aber schon kurze Läufe ein Gräuel (ich schaffte keine Runde um den Sportplatz). Mit einer Ausnahme: ein Waldlauf im Rahmen einer Truppenübung hat Spaß gemacht – und ist mir daher in Erinnerung geblieben.

Meine Läufe