Rom Marathon 2009

Rom – ein echter Sight-Seeing-Marathon in der ewigen Stadt ­čśë

Mein Bruder Armin ist als Schlachtenbummler mein Gast und teilt ein Doppelzimmer mit mir. Anreise zwei Tage vor dem Marathon, also haben wir gen├╝gend Zeit, die Stadt ein wenig zu erkunden.

Erste Freude beim Abholen der Startunterlagen: Das Startsackerl ist ein Rucksack, der mich lange Zeit im Alltag begleiten wird ­čÖé .

Oh Schreck, er schnarcht – bei mir kommt Panik auf, dass ich mich vor dem Wettkampf nicht richtig ausschlafen kann. Also der erste Weg am n├Ąchsten Tag in eine Apotheke. Was hei├čt auf italienisch Ohrenst├Âpsel? Hilfe durch eine deutschsprachige Kundin – irgendwas mit „tamponi“. Die n├Ąchste Nacht ist angenehm, ich gehe ausgeruht durch einen wundersch├Ânen Park zum Start beim Colosseum.

Der erste Teil der Strecke ist zum Gro├čteil eher langweilig und verl├Ąuft zum Teil auch auf einer Autobahn ­čÖü , bietet aber einen ersten H├Âhepunkt beim Petersdom. Die stark befahrene Stra├če Richtung Petersdom ist f├╝r die L├Ąufer gesperrt und gibt einen einzigartigen Blick auf den Dom frei, vor welchem auf einer Videowall der Papst zum (L├Ąufer-)Volk spricht ­čÖé .

Aber dann: Das letzte F├╝nftel der Strecke f├╝hrt durch die Altstadt. Ab der Piazza del Popolo Sightseeing pur ­čÖé ­čÖé . Vorbei an fast allen Sehensw├╝rdigkeiten des Zentrums von Rom – die spanische Treppe, der Trevi-Brunnen (ein sehr enger Platz ├╝berf├╝llt mit staunenden Touristen), ├╝ber die Piazza Navona und die Piazza Venezia, vorbei am Kapitol zum Circus Maximus und im ansteigenden Bogen um das Kolosseum in die Zielgerade auf der Via dei Fori Imperiali.

Dort empf├Ąngt mich Armin. Auf dem Weg ins Hotel genie├čen wir in einem gem├╝tlichen Gastgarten das eine oder andere Bierchen.

R├╝ckblickend war Rom der sch├Ânste Sightseeing-Marathon, nicht zuletzt, weil er (mutig) auch durch die engen Gassen der Altstadt gef├╝hrt wird ­čÖé .


22.3.2009

Distanz: 42,2 km
Zeit: 3:57:59

gesamt: 5041 von 11006
M├Ąnner: 4660 von 9268
AK: 399 von 921